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Endlich war es soweit, denn Trainer und Spieler sahen sich am vergangenen Samstag dem ersten Punktspiel der Saison gegenüber. Mit einem gewissen Maß an Aufregung und großer Vorfreude im Gepäck, ging es in die sächsische Landeshauptstadt, um dort beim HSV Dresden zu gastieren. Der Start in die Partie verlief vielversprechend. So konnte man nach einem 0:2 Start schnell wieder aufschließen und dem Gegner gar nicht erst die Chance bieten, davonzuziehen. Ein 7:8 nach knapp 17 Minuten ließ drei durchaus zufriedene Trainer und 14 motivierte Spieler zurück.
Dresden reagierte mit der Einwechslung körperlich präsenterer Spieler und zwang unsere Jungs wiederholt zu technischen Fehlern. Dazu kamen eine schlechtere Wurfauswahl und eine allgemein sinkende Wurfverwertung. Spielerisch sah man zugleich, wieviel in den letzten Monaten gelernt wurde und wie gut spielerisch Lösungen gefunden werden konnten. Trotzdem ging es mit einem 18:8 in die Halbzeit.

Die Marschroute für Halbzeit zwei war klar: Chancenverwertung in den Griff bekommen, mehr auf Konter spekulieren und die technischen Fehler minimieren. Der Start in die zweite Hälfte verlief leider weniger überzeugend und man brauchte mehr Zeit als der Gegner, um ins Spiel zu kommen. Positiv: Das spielerische blieb erhalten, es wurden immer wieder gute Lösungen gefunden und es entwickelte sich ein Konterspiel auf Seiten des HC Buteo Chemnitz. An dieser Stelle muss man einmal die hervorragende Leistung beider Torhüter vor allem in Halbzeit zwei hervorheben, die uns einige schnelle Tore aus erster und zweiter Welle bescherte und uns vor mehr Gegentoren bewahrte. Mit einem 30:14 ging es in die letzten 10 Minuten und hier konnten unsere Jungs noch einmal zeigen, dass sie aus Sachsenligaholz geschnitzt sind. Auch wenn wir sieben Tore in dieser Zeit zuließen, konnten wir selbst sechs Treffer erzielen und so brachten die Gastgeber ein 37:20 nach 50 Minuten ins Ziel.

Nach dem ersten Pflichtspiel der Vereinsgeschichte kann man schon das bisher Erreichte sehen und präsentierte sich gegen die im Schnitt ein Jahr älteren Dresdner mit dem nötigen Spielwitz. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die freundlichen Gastgeber aus der Landeshauptstadt, die auch aufgrund eines guten Hygienekonzepts 27 Chemnitzer Eltern, Großeltern, Geschwister und Fans in ihre Halle ließen. Jetzt heißt es, die spielfreie Zeit mit intensiven Training zu gestalten und den Blick nach vorn auf unser erstes Heimspiel am 7.11. gegen die Jungs der NSG RIMENI zu richten.

Geschrieben von Paul Gugisch